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NUROFEN Junior Fieber-u.Schmerzsaft Erdbe.40 mg/ml 100 ml

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Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Erdbeer 40 mg/ml

Nurofen Junior ist ein flüssiges Arzneimittel für Kinder, das zur Linderung von Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen eingesetzt werden kann. Eltern nutzen den Saft häufig bei typischen Erkältungssymptomen oder wenn Kinder im Rahmen eines grippalen Infekts Beschwerden haben. Durch den Erdbeer-Geschmack fällt die Einnahme leicht.

Wann wird Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft angewendet?

Das Arzneimittel dient der kurzzeitigen Linderung von Fieber und Schmerzen bei Kindern zwischen 6 Monaten und 12 Jahren. Es kann unterstützend eingesetzt werden, wenn Beschwerden im Rahmen einer Erkältung, bei leichten Kopfschmerzen oder auch Zahnschmerzen auftreten. Auch bei Infekten mit Gliederschmerzen – häufig als „Kopfgrippe“ empfunden – kann es Verwendung finden.

Wie wirkt Nurofen Junior?

Der enthaltene Wirkstoff Ibuprofen gehört zu den sogenannten Schmerz- und Entzündungshemmern. Er sorgt dafür, dass Botenstoffe im Körper, die Schmerzen und Fieber auslösen, gehemmt werden. Auf diese Weise kann die Körpertemperatur gesenkt und das Schmerzempfinden reduziert werden – ohne die Ursache der Erkrankung zu behandeln.

Anwendung und Dosierung

Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht und dem Alter des Kindes. Der Saft wird mit der beigefügten Dosierspritze abgemessen und oral eingenommen.

  • Kinder 6–12 Monate (7–9 kg): 2,5 ml bis zu 3-mal täglich
  • Kinder 1–3 Jahre (10–15 kg): 2,5 ml bis zu 3–4-mal täglich
  • Kinder 4–6 Jahre (16–20 kg): 5 ml bis zu 3-mal täglich
  • Kinder 7–9 Jahre (21–29 kg): 5 ml bis zu 4-mal täglich
  • Kinder 10–12 Jahre (30–40 kg): 10 ml bis zu 3-mal täglich

Die maximale Tagesdosis von 30 mg Ibuprofen pro kg Körpergewicht darf nicht überschritten werden.

Woraus besteht Nurofen Junior?

Der Hauptwirkstoff ist Ibuprofen (40 mg pro ml Suspension). Zusätzlich sind Hilfsstoffe enthalten, die für Geschmack, Stabilität und leichteres Schlucken sorgen, darunter Aromastoffe mit Erdbeer-Geschmack.

Wann sollten Sie Nurofen Junior nicht anwenden?

Kinder mit Überempfindlichkeit gegen Ibuprofen oder andere Schmerzmittel (z. B. ASS) dürfen den Saft nicht einnehmen. Auch bei bestehenden Magen- oder Darmgeschwüren, schwerem Asthma oder ungeklärten Blutungen ist die Anwendung nicht geeignet. Während der letzten drei Schwangerschaftsmonate darf das Präparat nicht angewendet werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Zu den häufigeren Nebenwirkungen zählen Magenbeschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit oder Sodbrennen. Gelegentlich können Durchfälle oder Hautausschläge auftreten. Sehr selten wurden schwerwiegende allergische Reaktionen und starke Hautreaktionen berichtet. Bei unerwarteten oder schweren Beschwerden sollte die Einnahme abgebrochen und ärztlicher Rat eingeholt werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen

Das Arzneimittel sollte nur so lange wie unbedingt nötig gegeben werden. Bei länger anhaltenden Beschwerden, starkem Fieber oder anderen unklaren Symptomen ist eine ärztliche Abklärung erforderlich. Bewahren Sie den Saft für Kinder unzugänglich auf.

Wichtige Hinweise

Nurofen Junior kann Eltern helfen, Fieber und Schmerzen bei Kindern zeitweise zu lindern – besonders dann, wenn Beschwerden im Rahmen einer Erkältung oder eines grippalen Infekts auftreten. Es ersetzt jedoch nicht die ärztliche Untersuchung, wenn Symptome länger anhalten oder sich verschlimmern.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder unser Apotheken-Team unter der kostenfreien Rufnummer 0800 145 4 145.

 

Details
PZN 16538227
Anbieter Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Packungsgröße 100 ml
Packungsnorm N1
Darreichungsform Suspension zum Einnehmen
Produktname Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Erdbeer 40 mg/ml Susp.
Monopräparat ja
Wirksubstanz Ibuprofen
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Maximale Abgabemenge 5
Zusätzliche Hinweise

Nicht für Kinder unter 3 Monaten oder unter 5 kg vorgesehen Überschreiten Sie nicht die angegebene Dosierung!
Vor Gebrauch gut schütteln. Zum Einnehmen Packungsbeilage beachten Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel bei Kindern von 6 Monaten bis 12 Jahren nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei Säuglingen von 3-5 Monaten sollten Sie ärztlichen Rat einholen, wenn sich die Beschwerden verschlimmern oder spätestens nach 24 Stunden, wenn die Beschwerden andauern. Wenn sich die Symptome verschlimmern sollte generell ärztlicher Rat eingeholt werden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Säuglinge von 3-5 Monaten
(ab 5 kg Körpergewicht)
1,25 ml 1-3 mal täglich im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Säuglinge von 6-11 Monaten
(mit 7-9 kg Körpergewicht)
1,25 ml 1-4 mal täglich im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Kleinkinder von 1-3 Jahren
(mit 10-15 kg Körpergewicht)
2,5 ml 1-3 mal täglich im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Kinder von 4-5 Jahren
(mit 16-19 kg Körpergewicht)
3,75 ml 1-3 mal täglich im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Kinder von 6-9 Jahren
(mit 20-29 kg Körpergewicht)
5 ml 1-3 mal täglich im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Kinder von 10-12 Jahren
(mit 30-40 kg Körpergewicht)
7,5 ml 1-3 mal täglich im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt es sich das Arzneimittel während der Mahlzeit einzunehmen.
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.
Anwendungsgebiete
- Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
   - Kopfschmerzen
   - Zahnschmerzen
   - Regelschmerzen
- Fieber
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.
Zusammensetzung
bezogen auf 5 ml Saft
200 mg Ibuprofen
+ Citronensäure monohydrat
+ Natriumcitrat-2-Wasser
+ Natriumchlorid
+ Kochsalz
+ Saccharin natrium
insgesamt 9,18 mg Natrium-Ion
+ Polysorbat 80
+ Domiphen bromid
2226 mg Maltitol-Lösung
+ Glycerol
+ Xanthan gummi
+ Erdbeer-Aroma
16,45 mg Propylenglycol
+ Wasser, gereinigtes
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
- Magen-Darm-Durchbruch, in der Vorgeschichte in Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel (nichtsteroidale Antirheumatika/Antiphlogistika)
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Aktive Blutungen, wie:
- Hirnblutungen
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Schwere Herzschwäche
- Blutbildungsstörungen
- Schwerer Flüssigkeitsmangel

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Magen-Darm-Beschwerden
- Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
- Morbus Crohn
- Colitis ulcerosa
- Blutgerinnungsstörung
- Bluthochdruck
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
- Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
- Erhöhte Fettkonzentration im Blut
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Rauchen
- Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
- Lupus erythematodes
- Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Größere Operation, die kurz zuvor stattgefunden haben
- Windpocken
- Herzschwäche
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge in den ersten 2 Lebensmonaten: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Säuglinge unter 5 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
- Erbrechen
- Sodbrennen
- Blähungen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Bauchschmerzen
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
- Magenschleimhautentzündung
- Geschwüre im Verdauungstrakt, die auch durchbrechen können
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schlaflosigkeit
- Reizbarkeit
- Erregung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
- Juckreiz
- Anfälle von Atemnot
- Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
- Geschwür im Mund
- Verschlimmerung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa)
- Verschlimmerung einer chronischen Entzündung von Magen-Darm-Bereichen (Morbus Crohn)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

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Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.